Seitdem das Thema Identität die politische Diskussion beherrscht, ist der Kampf um dessen Interpretation in einer Weise entbrannt, die keinerlei differenzierende Auseinandersetzung zulässt. Die identitären Meinungsführer lassen nur eine einzige Meinung gelten: die eigene. Das ist zu wenig. Eine Sondierung.

Von Aurel Schmidt

Das Thema Rassismus (siehe Teil 1) bildet ein Teilgebiet der sogenannten Identitätspolitik. Was diese kennzeichnet, ist der Umstand, dass für die Linke, die sie vertritt, nicht mehr sozialpolitische, arbeitsrechtliche und andere Probleme im Zentrum der Politik stehen, sondern kulturelle oder eben solche, die die Identität betreffen. Die eigene Identität ist wichtiger geworden als die materielle Lebenssituation. Darin manifestiert sich ein Bruch in der Selbstwahrnehmung der Menschen und prägt heute Denken und Diskurs.

Da wie die Rasse auch die Identität ein elastischer Begriff ist, werden Definitionen unvermeidlich, aber bleiben weiterhin vage. Umso mehr wird das Feld dafür der sozialen Aktion überlassen und von Verwüstungen heimgesucht.

Als Gründungserklärung der Identitätspolitik wird das Manifest angesehen, das lesbische Afro-Amerikanerinnen 1977 veröffentlichen, in dem sie die Ansicht vertraten: „Wir glauben dass die tiefgreifendste und potenziell radikalste Politik direkt aus unser eigenen Identität kommt.“ Sie hatten festgestellt, dass sie in dreifacher Weise unter Diskriminierung litten: als Frauen, Afro-Amerikanerinnen und Lesben. Diese Form der mehrfachen Überlagerung von Diskriminierungsformen wird mit dem Begriff „Intersektionalität“ wiedergegeben.

Von der Klasse
zur Rasse und
Identitätspolitik

Es war der Zeitpunkt, als die neue sogenannte kulturelle oder identitäre Linke die Arbeiterklasse aufgab und eine neoliberale, individualistische Politik einschlug. An Stelle der Klasse traten Rasse und Identität. Ideen von Gattung, Gender, Herkunft hatten den Diskurs erobert, besonders in den angelsächsischen Ländern. Zu tun hatte das mit der Durchmischung der globalen Gesellschaft und damit, dass ethnische Gruppen anfingen, sich selbst zu definieren und ihre Definition zu verteidigen, vor allem gegen die Herrschaft der Weissen beziehungsweise gegen die „alten, weissen, heterosexuellen, privilegierten Männer“, die zur Zielscheibe des Kampfes wurden.

Profitiert hat die Identitätspolitik jedoch auch von der Entwicklung der Biologie. Seitdem die Reproduktion der Gattung nicht mehr zwingend an die Sexualität gebunden war, schien der Übergang vom genitalen zum sozialen Geschlecht möglich geworden zu sein. Den homosexuellen Gruppen war als Glücksfall dieser grundlegende Wechsel in der Reproduktionsmedizin zugefallen, und sie konnten sich für eine freiere Auslegung der Sexualität als je zuvor einsetzen. Wo bisher das cissexuelle (von Geburt an gültige) und binäre Geschlecht dominierten, setzte sich eine differenziertere Ordnung der sexuellen Präferenzen durch. Traten zunächst Anhänger von LGBT (Lesben, Gay, Bisexuelle und Transgender) auf, hat sich das Spektrum allmählich erweitert und umfasst unter dem Akronym LGBTTIQQ2SAA auch intersexuell, asexuell, queere sowie verschiedene weitere, anders veranlagte Menschen. Während Jahrhunderten war die Sexualität zum Schweigen gebracht worden, und es dauerte lange, bis der Mensch zum Subjekt seiner Sexualität werden konnte, wie der französische Philosoph Michel Foucault beobachtet hat. Heute ist Sexualität so geschwätzig wie noch nie, aber wenn man die biologische Entwicklung ausser acht lässt, wird man kaum verstehen, was geschehen ist.

Das divers
zusammengesetzte
Individuum

Etwas Vergleichbares hat sich auch im Bereich der ethnischen und sozialen Zusammensetzung zugetragen. Die Menschen begegnen sich nicht mehr als Mann oder Frau, als Kapitalist, Arbeiter, Künstler, Intellektueller, als Franzose oder Finnländer, als Anhänger unterschiedlicher politischer oder weltanschaulicher Auffassungen, sondern aufgrund verschiedener Einteilungskategorien wie Sexualität, Ethnie, Selbstkonzeption oder durch intersektionelle Überlagerung als divers zusammengesetzte Individuen. An die Stelle des Universalismus mit wenigen, übergeordneten Zuschreibungen trat eine Gesellschaftsordnung mit unzähligen Distinktionsmerkmalen von vielen kleinen identitären, sich unterscheidenden und abgrenzenden Gruppierungen, die sich bald ins Unübersichtliche ausbreiteten.

Jeder Mensch nach seiner Façon. Das ist gut so. Der Preis ist allerdings eine soziale Aufsplitterung bis an die Grenze der Destruktivität. Der im ersten Teil schon zitierte Jason B. Hill spricht im Kontext der Identitätspolitik von einer „kulturellen Apartheid“ und kritisiert an ihr eine „Logik der Anti-Assimilation“. Es gibt also doch noch eine alternative Sicht auf die Lage der Welt. Das Ganze hat zwei oder mehr Seiten, zwischen denen man unterscheiden muss.

Je mehr die Gesellschaft sich in immer kleinere und kampfbereite Minoritäten aufteilt, desto radikaler verhalten sich die Anhänger, desto vehementer ringen sie um Aufmerksamkeit und desto resoluter verlangen sie ein Recht auf Ausnahmeberücksichtigung. Diese Entwicklung ist an Universitäten, Eliteschulen und im akademischen Bereich in den Vereinigten Staaten virulent, neuerdings auch in Frankreich. Studierende weigern sich zum Beispiel, Ovids „Metamorphosen“, nicht von einem „alten weissen Mann“ verfasst, durchzunehmen, weil sie sich am Inhalt stossen und Sonderrechte verlangen, zum Beispiel nicht am Unterricht teilzunehmen. Studenten würden sich wie Kunden verhalten, meint die französische Aktivistin Caroline Fourest, die im Kampf gegen den um sich greifenden identitären Radikalismus unverblümt Stellung nimmt.

Eine konfliktfreie
Gesellschaft
geht das?

Der schon im ersten Teil zitierte französische Universitäre Laurent Dubreuil spricht von immer kleineren partikularen Gruppen, die sich mit ihren Anklagen und Forderungen einen „Überbietungswettbewerb“ leisten. Nie werden alle einverstanden. Widerspruch wird es immer geben. Er gehört zur Sache. Doch genau das lehnen die Identitären ab. Ihre Meinung allein gilt. Eine geglättete, ideologisch gesäuberte, konfliktfreie Welt ist es, was ihnen vorschwebt. Geht das? Wir werden gleich sehen.

Es ist ein egomanisches Welttheater, das aufgeführt wird, obwohl es doch gegen das Recht auf Anerkennung der eigenen, von niemandem abhängigen Existenz nichts einzuwenden gibt.

Breiten Raum nimmt in der Identitätspolitik ein, was als „cultural appropriation“ (kulturelle Aneignung) bezeichnet wird. Gemeint ist damit, dass Weisse sich nicht nur materieller Güter, sondern besonders auch kultureller Eigenheiten, Methoden und Ausdrucksweisen fremder Ethnien bemächtigen. Als etwa der einfallsreiche englische Koch Jamie Oliver ein Reisgericht mit einer jamaikanischem Jerk-Würzmischung zubereitete, wurde ihm eine falsche Mischung der Gewürze zur Last gelegt. Aus einem falschen Rezept wurde ein rassistischer Vorwurf. “Die Aneignung jamaikanischer Esskultur muss aufhören“, beschwerte sich ein schwarzer Abgeordneter in Grossbritannien auf Twitter. In Kanada lehnen Studenten Yoga ab, weil es aus einer fremden Kultur kommt. Wenn Weisse Dreadlocks tragen, übernehmen sie ebenfalls etwas, das nicht zu ihrer Kultur gehört und dem Missbrauch einer fremden gleichkommt.

Ob kreolische Kochbücher aus den Buchhandlungen verschwinden müssen, ist bisher nicht entschieden. Ob weisse Musiker Blues spielen dürfen, auch nicht. Er ist immerhin die Musik der Nachfahren afrikanischer Sklaven in den Vereinigten Staaten.

Die identitäre
Politik ist ein inverser
Rassismus

Unübersehbar besteht die wirksamste Methode der Identitären zur Verteidigung ihrer Ideen darin, sich als Opfer von Rassismus, Diskriminierung und Benachteiligung darzustellen. Während die Anschuldigungen zunehmen, steigern sich parallel dazu ihre Forderungen nach Wiedergutmachung ins Extreme.

Der englische Philosoph Douglas Murray hat bemerkt, dass die dunkelsten Ereignisse aus der jüngeren Vergangenheit allmählich aufgearbeitet wurden und die Verhältnisse angefangen haben, sich zu verbessern. Genau in diesem Augenblick wurde die Frage von Rassismus und Diskriminierung noch einmal und lautstärker denn je auf die Tagesordnung gesetzt. Und weshalb? Murray: Um es durch Radikalisierung am Leben zu erhalten und die eigene Tugendhaftigkeit zu beweisen. Da Murray sich zu seiner Homosexualität bekennt, kann man annehmen, dass seinem Urteil eine gewisse Glaubwürdigkeit zukommt, da er über die Verhältnisse aus eigener Erfahrung Bescheid wissen muss.

Sowohl Murray als auch Fourest schreiben mittlerweile dem Antirassismus eine inverse rassistische Dimension zu. Die neuen Gewinner der alten Auseinandersetzung würden sich wie ihre einstigen Gegner verhalten, bemerkt Murray, und Fourest spricht von einem „Rassismus der Revanche“, der sich ausbreite. Der französische Philosoph Tristan Garcia wiederum hält in seiner eigenwilligen Untersuchung über die Entstehung von Gemeinschaftsformen bis in den Bereich des Transhumanismus mit dem Titel „Wir“ die identitäre Politik für eine Form von „Lobbyismus der Minderheiten“.

Trotzdem können viele Menschen mit weisser Hautfarbe gar nicht genug tun, um sich für ihre „Weiss-Sein“ („whiteness“) und gesellschaftliche Bevorzugung, die sie in einer vielfarbigen Welt geniessen, selbst zu beschuldigen. Da die Verhältnisse, die die afroamerikanische Bevölkerung benachteiligen, massgeblich von Weissen verursacht wurde, fühlen sie sich mitschuldig an deren entstandener Situation.

Cancelling Culture“:
drei
Fallstudien

Die Radikalität der Unterwerfungsbereitschaft der Weissen hat eine Büsserstimmung erzeugt, als würde es sich um eine Neuauflage der Erbsünde handeln. Diese „Läuterungspolitik“, wie Sandra Kostner (siehe Teil 1) es nennt, äussert sich in verschiedener Form. In Seattle mussten die weissen Mitarbeiter der Stadt einen Kurs besuchen, in dem sie lernen sollten, den internalisierten weissen Rassismus, der ihnen unterstellt wird, abzulegen. Vor allem grassiert an den US-amerikanischen Universitäten und anderswo ein Machtkampf zwischen Studentenschaft und Lehrkörper, der in der Regel zum Nachteil des letzteren ausgeht. Die Verhältnisse haben sich gründlich umgekehrt. Warum sollte man nicht an den unseligen McCarthyismus denken oder oder gleich an die chinesischen Lager in Xinjiang, in denen die Uiguren ideologisch umerzogen werden? Es ist die gleiche Mentalität. Nur die dogmatische Meinung, einer radikalen Minderheit kommt in Frage. Was weiss ist, ist verdächtig, wird pauschal verurteilt und muss eliminiert werden. „Abolish Whiteness“, now!

Ein Witzchen kann über die Karriere eines Menschen entscheiden. Bekannt ist der Fall des britischen Biochemikers und Nobelpreisträgers Timothy Hunt, der eine unpassende Bemerkung über die Zusammenarbeit von Männern und Frauen in Labors machte und umgehend seine Honorarprofessur und seine Mitgliedschaft in wichtigen wissenschaftlichen Gremien verlor, weil eine britische Universitätslehrerin die Bemerkung bei Twitter als frauenfeindlich denunziert und einen Shitstorm entfacht hatte. Der Google-Ingenieur James Damore wiederum erlaubte sich die Ansicht, dass manche technischen Beruf für Männer attraktiver seien als für Frauen. Auch er war seinen Job auf der Stelle los. So schnell kann es geschehen.

Nehmen wir als weitere Fallstudie noch den Sturz Gary Garrels' hinzu. Das San Francisco Museum of Modern Art mit dem futuristischen Erweiterungsbau des Architekturbüros Snøhetta hatte aus seinen Beständen ein Werk Mark Rothkos verkauft, um mit dem Ertrag die Sammlungsbestände durch Werke nichtweisser Künstler zu erweitern. Garrels, renommierter Chef-Konservator des Museums, versicherte aber, dass er weiterhin den Erwerb von Kunst von Weissen in Betracht ziehen werde, weil etwas anderes einer „umgekehrten Diskriminierung“ („reverse discrimination“) gleichkäme. Das Personal lancierte daraufhin eine Petition, stellte Garrels Arbeit infrage, verlangte seine Absetzung – auch Garrels war seinen Job los. Unter vielen Entschuldigungen zog er es vor, freiwillig zu gehen. Das ist ein gutes Anschauungsbeispiel für „Culture Cancelling“. Wer eine abweichende, nichtkonforme Meinung vertritt, wird abgesetzt, zum Schweigen gebracht. Keine Widerrede, keine Verteidigung. Ab in den Orkus!

Identitätspolitik
als Form
von Zensur

Warum also unter diesen Umständen die Identitätspolitik nicht als eine Form von Zensur ansehen? Caroline Fourest und andere haben von einer „pensée de police“, einer Gedankenpolizei, gesprochen. Die identitäre Radikalität erinnert an religiöse Fundamentalismen. Durch sie schrumpft die Gesellschaft zu einer Sekte zusammen.

Inzwischen werden in den Vereinigten Staaten Afroamerikaner und sogenannte BIPoCs (Black, Indigenous and People of color) immer häufiger bevorzugt und weisse Bewerben zurückgestellt. Um nicht in den Verdacht des Rassismus zu geraten, ist der Ausdruck „affirmative action“ geprägt worden, mit dem eine positive Diskriminierung gerechtfertigt wird, um die Verhältnisse zu ändern und im Namen der Diversität umzugestalten.

Mit ihrem Vorgehen pflegen die identitären Aktivisten ihren Solarplexus. Nur die Eigengruppe gilt beziehungsweise die Gruppenmeinung, so dogmatisch und unreflektiert sie sein mag, nichts sonst auf der Welt. Identitätspolitik ist eine Verengung des geistigen Horizonts. Die Vorstände der Universitäten beklagen zwar meist die Einschränkungen der Redefreiheit, zeigen aber selten grosse Bereitschaft, für mehr Freiheit, auch Lehrfreiheit, anzutreten. Und viele Menschen ziehen es vor zu schweigen, um sich Ärger zu ersparen. Ein neuer Tribalismus und Separatismus hat sich breitgemacht, der nichts anderes verspricht als neue Varianten von geistiger Enge, Reduktion und Simplifizierung, die doch überwunden werden sollte. Oder wie?

Die Identitätspolitik zerstört jede Offenheit, jede Vitalität, die für das Denken unentbehrlich ist. Doch wenn es gar nicht erwünscht wäre? Es gilt nur die eigene Überzeugung, diese dafür uneingeschränkt. Wer den Rassismus bekämpft, wer Minoritätenrechte verteidigt, kann sich nicht irren. Denken ist aber stets konfliktuell und mit Risiken verbunden.

Aufklärung, Voltaires Toleranz. Skepsis, republikanisches Denken, Menschenrechte, Individualismus, Intellektualität, Objektivität werden als Werte und Haltungen denunziert, um die weisse Suprematie zu rechtfertigen. Also weg damit. Unter dem Druck der Identitätspolitik geraten jetzt auch die uramerikanischen Wert der Vereinigten Staaten unter Druck. Weil sie von weissen Männern entworfen wurden, die Sklaven hielten.

Was sich nicht mit den eigenen Vorstellungen deckt, wird zum Schweigen gebracht. „Cancel Culture“. Ein Teil der nach der Auseinandersetzung Verbliebenen steigert sich in einen Dogmatismusrausch oder geht zum Büssertum über; der andere schliesst sich den Reaktionären an oder den Michigan Milizen, die in den USA unter Präsident Trump zu einem gefährlichen neuen gesellschaftlichen Phänomen aufgestiegen sind. Partisanenkämpfe stehen bevor.

Das unabhängige,
kritische Denken
ist bedroht

Bisher konnten sich die Identitären auslassen, wie sie wollten. Auf der Strecke geblieben ist das unabhängige, differenzierende, kritische Denken. Die Medien schwiegen zum Thema bisher meistens. Nur eine Zeitschrift verfolgt seit Längerem in fulminanten Beiträgen das Thema: die französische Wochenzeitschrift „Le Point“.

Doch die Stimmen mehren sich, die sich nicht mehr mit den servierten Ideen abfinden wollen und für Denkfreiheit und Meinungsvielfalt engagieren, für Kontroverse und Kontradiktion. Die zitierten Autoren in diesem Essay gehören dazu. Sie sind nicht die einzigen. Die US-amerikanische Zeitschrift Harper'sMagazine hat sich unlängst mit einem Aufruf für Gerechtigkeit und offene Auseinandersetzung an die Öffentlichkeit gewendet. „Als Autoren sind wir auf eine Kultur angewiesen, die uns Raum gibt für Experimente, Risiken und sogar Fehler.“ Der Appell hatte mit der aktuellen Diskussion über die Identitätspolitik direkt nichts zu tun, zeigt aber, wie sehr das unabhängige Denken und Debattieren von seinen Feinden in die Defensive gedrängt worden ist.

Vielleicht können wir hier einen Versuch erkennen, aus dem Loch herauszukommen, das die Sektierer der Identitätspolitik gegraben haben. Nicht Abgrenzung, Inklusion und Separatismus, sondern Offenheit, Austausch, Begegnung und eine bestimmt Konflikt- und Konkurrenzbereitschaft sind Antriebe für eine offene Kultur in einer optimistischen Zukunft. Nur die Mischung, die Verbindung, das Heterogene fördern Kreativität und eine neue inspirierte Zivilisation in ihren Werten und Widersprüchen. Soweit ist es noch nicht. Aber einen anderen Weg gibt es nicht.


5. November 2020



Der oben stehende Beitrag schliesst die Überlegungen ab, die unter dem Titel „Grenzen des Rassismus“ am 29. Oktober an dieser Stelle erschienen sind.



Bibliografie (Auswahl)

Dubreuil, Laurent: La Dictature des identités. Gallimard. 2019
Fourest, Caroline, Génération offensée. De la police de la culture à la police de la pensée. Grasset, 2020 – Eine deutsche Ausgabe bereitet die Edition Tiamat vor.
Garcia, Tristan: Wir. Suhrkamp. 2018
Hill, Jason B.: Der amerikanische Traum eines jamaikanischen Migranten. In: Richardt, Johannes (Hg.), Die sortierte Gesellschaft. Zur Kritik der Identitätspolitik. Edition Novo. 2018
Mbembe, Achille: Kritik der schwarzen Vernunft. Suhrkamp taschenbuch wissenschaft. 2017
Murray, Douglas: Der Wahnsinn der Massen. Wie Meinungsmache und Hysterie unsere Gesellschaft vergiften. Finanzbuch Verlag München, 2019
Pearce, Land Grabbing: Der globale Kampf um Grund und Boden. Kunstmann. 2012
Twain, Mark: Der unbekannte Mark Twain. Schriften gegen den Imperialismus. Ahrimann-Verlag. 2014 – Mit wertvollen Erläuterungen des Herausgebers Peter Priskil.
Vargas Llosa, Mario: Der Traum des Kelten. Suhrkamp. 2011 – Literarisierte Biogafie über den irischen Kolonialismus-Kritiker Rage Casement.

 
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